Der Anfang eines neuen Abenteuers ist immer beides: absolut fantastisch und vollkommen Angst erregend. Momentan befinde ich mich also auf der Achterbahn zwischen genau diesen beiden extremen. Am Wochenende (das schon in fünf Tagen ist – ARGH!) mache ich mich auf den Weg nach London, wo ich drei Monate bei Elevate Dance Foundation sein werde. Ich kann das Gefühl kaum beschreiben, dass ich hatte als ich endlich die email mit dem offiziellen Angebot eines Platzes nach meiner ersten Audition bekommen habe. Wissend, dass dies genau das ist was ich möchte, dass diese Chance wirklich ein wahr gewordener Traum ist, bei dem die Emotionen lebhaft und wild sind, mach mich die Tatsache, dass ich noch nicht weiß wo ich wohnen werde völlig wahnsinnig. Immerhin wurde mir schon von Familienmitgliedern zur Beruhigung versichert, das London viele Brücken hat, so dass ich zumindest ein Dach über dem Kopf hätte (Danke nochmal dafür – Ironie aus 😉 ). Abgesehen von dieser Wohnsituation bin ich außerdem zwischen zwei Optionen hin- und hergerissen. Nach den drei Monaten habe ich die Möglichkeit nochmal für die Elevate Company vorzutanzen, was bedeutet, dass ich meinen Aufenthalt in London auf 10 Monate verlängern könnte! Auch wenn dies das Ziel ist, auf das ich in den drei Monaten hinarbeiten werde, hilft es mir nicht gerade dabei mich zu entspannen, denn das bedeutet, dass ich unter Umständen nach den drei Monaten nochmal durch den ganzen Prozess gehen muss, durch den ich jetzt gehe.

Für mich gibt es drei Gründe um diesen Blog zu schreiben:

  1. Wie du bei ‘about’ lesen kannst, ist dies hier nicht mein erster Blog. Als ich in Bournemouth gelebt habe, habe ich auf diese Weise meine Freunde und Familie (na ja, und alle die versehentlich auf meinem Blog gelandet sind) auf dem Laufenden darüber gehalten wie es mir ging und was in meinem Leben so vor sich ging.
  2. Vielleicht hast du bemerkt, dass ich selbst jetzt, während ich schreibe, anfange ein wenig durchzudrehen was die bisher unklaren Teile meines London Abenteuers betrifft. Dieser Blog wird mein Instrument sein um diese Gedanken mal loszuwerden und im Hier und Jetzt zu leben.
  3. Vielleicht gibt es da draußen ja noch Menschen in einer ähnlichen Situation oder Menschen die ein paar gute Ideen oder andere Dinge haben, die sie teilen wollen. Falls dem so sein sollte würde ich mich sehr darüber freuen wenn du mit mir in Kontakt trittst über ‘contact’. Da kannst du mich auch auf die ein oder andere Art unterstützen. Ich freue mich darauf von dir zu hören und zu wissen, dass ich den Weg nicht alleine beschreite. 🙂

So viel für jetzt, danke das du mich bis hierher schon begleitet hast and du wirst bald wieder von mir lesen.

Alles Liebe,
Linn xxx